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So arbeitest du an deinem Wachstum

Da ist das erste Quartal in 2022 schon wieder vorbei! Für meine Ernährungsfachkräfte-MasterMinderinnen bedeutet das nicht nur, dass die ErMaMi in eine neue Runde geht, sondern auch, dass eine Reflexion der letzten Monate und das Setzen neuer Ziele bevorstehen. 

Die ErMaMi ist so viel mehr als „nur“ Ziele setzen und diese verfolgen, aber es ist ein wichtiger Grundstein in unserer Zusammenarbeit. Deshalb möchte ich den bevorstehenden Quartals-Call als Anlass nehmen, dir ein paar Einblicke in unsere ErMaMi zu geben und Impulse zu teilen, wie du selbst an deinen Zielen arbeiten kannst. 

Reflexion

Tatsächlich reflektieren wir nicht nur einmal im Quartal, sondern wirklich bei jedem Call. Im Alltag nimmt man sich zu selten die Zeit oder scheint sie nicht zu finden, um sich einmal in Ruhe Gedanken zu machen über das was war. Dabei schafft das nicht selten super viel Klarheit. Klarheit darüber, wo es einen eigentlich hinzieht. Darüber, was man in Zukunft nicht mehr möchte oder braucht, was wichtig oder unwichtig geworden ist, wo man noch wachsen darf, usw. 

Deshalb mein erster Tipp an dich: nimm dir regelmäßig Zeit, um die letzten Tage, Wochen, Monate, gerne auch das letzte Jahr zu reflektieren. Plane dir dazu ausreichend Zeit ein. Dabei ist es auch ein wenig ausschlaggebend, welchen Zeitraum du betrachten möchtest. Für die vergangenen ein bis zwei Wochen reichen manchmal schon 10 Minuten. Für ein Quartal würde ich mindestens 30 Minuten einplanen. 

In der ErMaMi nehmen wir auch gerne unsere Kalender zur Hand, weil man häufig vergisst, was eigentlich los war. Was dir auch helfen kann ist, für dich merkenswerte Dinge direkt in deinem Kalender zu notieren. Das kann beispielsweise ein nicht so schönes Feedback sein, dass du bekommen hast. Vielleicht kam aber auch eine Teilnehmer*in deines Workshops im Anschluss auf dich zu und hat sich bei dir für deine großartige Arbeit bedankt. Es können Momente, Erfolge, Gefühle, Situationen oder was auch immer sein. Du entscheidest. 

Neben Zeit solltest du dir auch Ruhe schaffen. Das bedeutet nicht nur, dass du den Laptop zuklappst und das Handy auf Flugmodus stellst. Komm auch du zur Ruhe! Lass eine Playlist mit ruhigen Songs zum Nachdenken im Hintergrund laufen. Gerne kannst du auch meine ErMaMi-Playlist auf Spotify dafür nutzen. Hier der Link: https://open.spotify.com/playlist/5plfpkSE23WgYjQ1UMocqI?si=a81dab79e57749ef 

Wenn du nicht direkt zur Ruhe kommen kannst, kann auch eine Meditation helfen. Auf YouTube findest du geführte Meditationen schon ab 5 Minuten. Ich bevorzuge zehn bis fünfzehn Minuten. Unter folgendem Link findest du eine Meditation, die ich persönlich sehr gerne mag: https://www.youtube.com/watch?v=mn-KTgQnYg0

Umsetzung

Die größten Erkenntnisse werden dir leider auch nicht weiterhelfen, wenn du dir nicht überlegst, wie du diese künftig für dich nutzt. Deshalb ist der nächste Punkt den wir in der ErMaMi erarbeiten, die Umsetzung. Heißt, dass wir unsere Erkenntnisse aus der Reflexion ansehen, uns überlegen, was wir daraus gelernt haben und mitnehmen möchten und dann aber auch konkrete Handlungen dazu formulieren.  

Bei diesem Punkt wird eines oft vergessen: die positiven und guten Dinge! Bei der Frage „was hast du daraus gelernt? Was nimmst du daraus mit?“ schießen den meisten automatisch negative Dinge in den Kopf. „Da war ich schlecht auf den Vortrag vorbereitet. Dort habe ich zu wenig Honorar verlangt. Ich habe mich zu wenig bewegt, zu schlecht ernährt, zu selten meditiert, zu wenig Freunde getroffen ….“ Aber bei einer guten Reflexion geht es auch immer um Positives. Und auch daraus kannst du lernen. Welchen Einfluss hattest du denn darauf, dass es gut gelaufen ist? Was kannst du tun, um die guten Ergebnisse und Erfolge zu wiederholen? 

Worauf ich auch Wert lege ist die konkrete Handlung. Nehmen wir an, du hast festgestellt, dass du dich zu häufig von deinem Handy hast ablenken lassen. Keine konkrete Handlung wäre, wenn du dir vornimmst „ich schaue in Zukunft einfach weniger auf mein Handy“.  Die Frage heißt: was kannst du jetzt konkret tun, damit du dich nicht mehr so häufig von deinem Handy ablenken lässt?“. Eine Konkrete Handlung wäre dementsprechend „Ich stelle an meinem Handy ein, dass es automatisch von 8:00 bis 16:00 Uhr im nicht-stören-Modus ist“ oder „Jedes Mal wenn ich mich an den PC setze, schalte ich mein Handy in den Flugmodus.“

Wenn du dich bisher noch nicht so viel mit dir selbst und deinen Zielen beschäftigt hast, mag das erstmal seltsam auf dich wirken oder dir banal oder sogar unnötig erscheinen. Aber genau solche Dinge machen den Unterschied zu den Menschen die immer sagen „ich müsste mal“. 

Zielsetzung

Der letzte Schritt im Quartalscall ist dann die Zielsetzung. Die Teilnehmerinnen meiner ErMaMi haben sich im Januar schon Gedanken darüber gemacht, was sie das Jahr über erreichen möchten. Gerade langfristige Ziele lassen sich super auf Zwischenziele und somit auf die Quartale runterbrechen. Aber, so ein Jahr ist lang. Alleine in drei Monaten kann wahnsinnig viel passieren. Manches, das einem im Januar wichtig erschienen ist, ist unwichtig geworden. Oder es sind neue Prioritäten dazu gekommen. Manches ist vielleicht überhaupt nicht mehr umsetzbar. 

Deshalb macht es absolut Sinn, seine Ziele immer wieder zu überdenken, vielleicht zu streichen, neu zu formulieren. Da wir im Bezug auf Ziele häufig nur an Arbeit, vielleicht noch an Geld denken, schauen wir uns vor der Zielsetzung immer noch einmal die verschiedenen Lebensbereiche an. Das sind Beispielsweise Beziehungen (zu Familie oder Freund:innen), Abenteuer, Gesundheit oder auch die persönliche Entwicklung. 

Das war jetzt ein grober Einblick hinter die Kulissen der Ernährungsfachkräfte-MasterMind. Wir bearbeiten die Themen, vor allem im Quartalscall, ausführlicher und tiefer und nehmen uns die nötige Zeit und Ruhe die Reflexions-Fragen zu beantworten, konkrete Umsetzungen festzulegen und Ziele zu definieren. Wir haben auch eine besondere Methode, um an unseren Zielen dran zu bleiben und tauschen uns unter anderem in den zweiwöchentlichen Calls darüber aus, wie es damit geklappt hat, was erreicht wurde oder was auch nicht. Auch in den Calls nehmen wir uns (fast) jedes Mal 10 Minuten Zeit, um die letzten zwei Wochen zu reflektieren und unsere Schlüsse daraus zu ziehen. 

Was ich aber am liebsten an der ErMaMi mag? Unsere teilweise richtig tiefgründigen, emotionalen, aber auch lehrreichen, inspirierenden, motivierenden und ermutigenden Gespräche. Wenn alles was die Ziele betrifft abgehakt ist, hat jede Teilnehmerin die Möglichkeit Fragen zu stellen, sich Feedback einzuholen, um Hilfe zu bitten, nach der Meinung der anderen zu Fragen, usw. Und dieses Gesamtpaket aus Bewusstsein dafür wo man hin möchte, reflektieren, Ziele verfolgen und vertrauensvollen Austausch haut mich regelmäßig immer wieder selber  vom Hocker. So eine Truppe ist unbezahlbar. 

Da aber sowohl die Gruppengröße, als auch meine Zeit und Energie begrenzt sind, hoffe ich, dass dieser Blogartikel dich heute ein wenig inspirieren konnte, dir häufiger einmal Zeit für dich zu nehmen, dir zu überlegen wo deine Reise hingehen soll und deine Zeit bewusster wahrzunehmen. Denn natürlich geht fast alles, was wir in der ErMaMi machen, auch für sich allein. 

Alles Liebe,

Katha

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